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Faszination Orgel - Musik an der Christuskirche Karlsruhe
(08.09.2010)
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Philippe Lefebvre am 10. September in der Münsteraner Lambertikirche
(08.09.2010)
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Auszeichnungen beim 1. Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb
(06.09.2010)
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650 Jahre Orgeln an St. Petri - Hamburger Orgelnacht
(13.08.2010)
In Hamburgs ältester Hauptkirche erklingen seit Jahrhunderten große und prachtvolle Orgeln. Im Jahre 1360 wurde zum ersten Mal eine Orgel schriftlich erwähnt, obwohl sicherlich schon wesentlich länger Instrumente dort standen und gespielt wurden. Mehrere der Orgeln in St. Petri wurden zu Referenzinstrumenten für den norddeutschen Raum, so die Orgel von Henrik Niehoff von 1548, das Instrument von Walcker von 1885 und die Orgel des Hamburger Orgelbauers Rudolf von Beckerath, die als erstes Instrument nach dem Zweiten Weltkrieg in einer Hamburger Hauptkirche aufgestellt wurde. Eben diese Beckerath-Orgel mit fast 5000 Pfeifen, die 2006 nach einer tiefgreifenden Restaurierung und Erweiterung durch Alexander Schuke nun wieder täglich in Gottesdiensten, Konzerten und der traditionellen Stunde der Kirchenmusik gespielt wird, steht im Mittelpunkt der Hamburger Orgelnacht. Mehr unter www.sankt-petri.de |
Orgelkurs "Deutsche romantische Orgelmusik"
(27.07.2010)
Freitag, 8. Oktober 2010, Krefeld |
Orgelfestival Sønderjylland • Schleswig
(27.07.2010)
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lab.or.a 2010 - Festival für Zeitgenössische Orgelmusik im Dialog
(26.07.2010)
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Auf den Spuren Silbermanns
(15.06.2010)
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Pollinger Orgelherbst
(08.06.2010)
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XII. Festival Bach en Combrailles
(08.06.2010)Vom 4. bis 9. August 2010 findet in Pontaumur (Auvergne, bei Clérmont-Ferrand) das XII. Festival Bach en Combrailles unter dem Motto „Bach et ses élèves“ statt. Dozentin der 5. Académie Internationale d’Orgue im Rahmen des Festivals ist Helga Schauerte-Maubouet. Auskünfte bei Helga Schauerte-Maubouet, 25 Rue Blanche, 75009 Paris, Frankreich, Fon +33/ 1/34539824, helgaschauerte@aol.com, www.bachencombrailles.com |


Die neue Klais-Orgel in der Christuskirche Karlsruhe hat bei ihrer Einweihung, bei weiteren Konzerten, sonntäglich im Gottesdienst und bei vielen Besichtigungen auch ausländischer Gäste großes Aufsehen erregt. In dem großangelegten Orgelzyklus
Orgelmusik auf hohem Niveau präsentiert das Internationale Orgelfestival Westfalen-Lippe 2010. Die Konzertreihe umfasst 22 Konzerte internationalen Formats. Im Rahmen des Festivals konzertiert Philippe Lefebvre, Organist der Kathedrale Notre-Dame in Paris, am Freitag, den 10. September 2010, um 20 Uhr in St. Lamberti in Münster. Das Konzert ist zugleich Bestandteil der Reihe „Internationale Lamberti-Orgelwochen 2010“. Lefebvre interpretiert in Münster ein Programm mit den großen Namen seiner Heimat. Auf dem
Sieger des 1. Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb im Rahmen des Arp-Schnitger-Festivals, ausgerichtet vom Musikfest Bremen und der Hochschule für Künste Bremen, ist Krzysztof Urbaniak aus Polen (Foto). Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert (gestiftet von der EWE AG) und eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für junge Künstler an der "Königin der Instrumente". Den zweiten Preis, dotiert mit 5.000 Euro (gestiftet von der Bremer Landesbank), erhielt die 1984 in Japan geborene Atsuko Takano. Der dritte Preis, dotiert mit 3.000 Euro (gestiftet von der Arp Schnitger Gesellschaft), wurde an den 1984 in den Niederlanden geborenen Gijs Boelen verliehen.
Die Orgel von St. Petri wird 650 Jahre alt. Am Sonnabend, 28. August 2010, wird das Jubiläum "650 Jahre Orgeln an St. Petri" mit einer Hamburger Orgelnacht und 6,5 Stunden Orgelmusik gefeiert. Von 17.30 Uhr bis Mitternacht spielen 25 Hamburger Organistinnen und Organisten im viertelstündlichen Wechsel ausschließlich Werke Hamburger Komponisten. Auf dem Programm steht Musik aller wichtigen Epochen der Orgelmusik, darunter Stücke von Scheidemann, Weckmann, Mendelssohn, Brahms und Werke von Komponisten des 20 Jahrhunderts wie Dieter Einfeldt oder Andreas Willscher. Die Mitwirkenden bieten einen Querschnitt durch die Hamburger Orgelszene: Die jüngsten Interpreten sind noch Studenten, die ältesten Vertreter sind eminente Persönlichkeiten wie Ernst-Ulrich von Kameke, Heinz Wunderlich oder Hans Gebhard, es wirken Organisten der katholischen und reformierten Nachbargemeinden mit, es spielen Musiker aus den Stadtteilgemeinden genauso wie Kantoren der Hamburger Hauptkirchen. Der Eintritt zur Hamburger Orgelnacht ist frei.
Zum 8. Mal in Folge stellt das Orgelfestival Sønderjylland • Schleswig die reiche Orgellandschaft in den alten Grenzen des Herzogtums Schleswig vor. Damit öffnen sich auch in diesem Jahr wieder bis Mitte September viele Kirchentüren beiderseits der Grenze. Dabei ist das Festival im doppelten Sinne grenzüberschreitend: die Konzerte finden beiderseits der deutsch-dänischen Grenze statt und bieten ein vielseitiges Programm. Neben den Großmeistern der Orgelliteratur wie Bach, Buxtehude, Franck u. a. laden auch spannende Kombinationen mit Percussion, Blechbläsern, Saxofon, Harfe, Piccolo- oder Alphorn, Gesang und Erzählungen zu außergewöhnlichen Hörerlebnissen – auch für Kinder – ein, in Kirchen auf dem Land, Stadtkirchen und Domen, in Schlosskapellen oder open air auf dem Kirchplatz. Programm unter
Vom 27. August bis 18. September 2010 widmet sich in Berlin erstmalig eine ganze Konzertreihe der zeitgenössischen Orgelimprovisation. In acht Konzerten präsentieren Berliner KünstlerInnen innerhalb von "lab.or.a 2010" die Ergebnisse einer Klangwerkstatt, in der sie die Möglichkeiten des Zusammenspiels ihres jeweiligen Instruments mit der Orgel erforscht haben. "Zeitgenössisch meint: die Integration der spieltechnischen, klanglichen und performativen Neuerungen, die seit den Aufbrüchen der Avantgarde, der Neuen Musik, der Postmoderne und alles Experimentellen die aktuelle Musik zu Beginn des 21. Jahrhunderts ermöglichen“, so Thomas Noll, künstlerischer Leiter und Initiator des Festivals. "Unser Anliegen ist, das Instrument Orgel als sinnliche, spannende und erlebenswerte Erfahrung vorzustellen.“ Neben den Improvisationen als Schwerpunkt der Konzerte stehen Kompositionen für die betreffende Besetzung. Sie kontrastieren die individuelle Musiksprache der MusikerInnen. Drei Uraufführungen und fünf Wiederaufführungen zeitgenössischer Werke spannen einen Bogen von der engagierten Moderne bis hin zu den Grenzbereichen neueren Komponierens. Programm unter
"Auf den Spuren Silbermanns" - so ist eine spätsommerliche Orgelstudienreise ins Elsass betitelt, die vom 15. bis 18. September 2010 der Leitung von Christoph Reinhold Morath zu barocken, romantischen und neueren Orgeln führt. Orgelmusik live und Kultur steht ebenfalls auf dem Programm. Die Reise führt über Karlsruhe und Baden-Baden nach Ebersmünster, Strasbourg und Colmar. Busreise ab Erlangen / Nürnberg, späterer Zustieg möglich. Übernachtung in 4- bzw. 3-Sterne-Hotels. Infos/Anmeldung: musik exquisit - Dipl. Kulturwirtin Univ. Cornelia Milatz,
Der Pollinger Orgelherbst wird mit Konzerten an der Pirchner-Orgel in der Stiftskirche St. Salvator Polling fortgesetzt. Das dritte Konzert spielt am 8. August 2010 der Pollinger Organist und Kirchenmusiker Stephan Niebler (Werke von J. S. Bach, Paul Hindemith u. a.). Das Abschlusskonzert am 17. Oktober 2010 gibt Willibald Guggenmos, der seit 2004 Domorganist an der Kathedrale in St. Gallen ist. Er spielt Werke von Louis Marchand, Liselotte Kunkel, J. S. Bach, Gabriel Dupont, Mauri Viitala, Isaac Albéniz und Aloys Claussmann. Seit 2004 erklingt in der Stiftskirche die neue dreimanualige Orgel von Johann Pirchner (Steinach/Brenner; Abb. oben), deren Disposition an süddeutsch-barocken Klangvorstellungen orientiert ist und in das Gehäuse von 1765 integriert wurde.