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13. Internationaler Wettbewerb für Orgelimprovisation

(01/29/2013)

Der Internationale Wettbewerb für Orgelimprovisation Schwäbisch Gmünd ist deutschlandweit der einzige ständige Wettbewerb für dieses Fach. Seit 1989 hat er im zweijährigen Turnus einen festen Platz im Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd. Als Instrument für die Finalrunde steht die große Klais-Orgel (1983, III, 56) im Heilig-Kreuz-Münster (s. Bild) zur Verfügung.

Der 13. Wettbewerb findet vom 27. bis 28. Juli 2013 statt. Teilnahmeberechtigt sind Organistinnen und Organisten, die nach dem 27. Juli 1978 geboren sind. Die Jury besteht aus Philippe Lefebvre (Paris), Jos van der Kooy (Haarlem) und Stephan Beck (Schwäbisch Gmünd). Sie kann Preise in Höhe von 1500 Euro (1. Preis, „Hubert-Beck-Preis“), 1000 Euro (2. Preis) und 500 Euro (3. Preis) vergeben. Ein Publikumspreis in Höhe von 250 Euro wird nach dem Schlusskonzert durch Stimmzettel ermittelt. Anmeldeschluss ist der 10. Juni 2013.


Neu: 1. Internationaler Rheinberger Wettbewerb für Orgel

(01/21/2013)

Erstmalig findet vom 23. bis 28. September 2013 in Vaduz (Liechtenstein) der Internationale Rheinberger Wettbewerb für Orgel statt. Am oder nach dem 1. Januar 1978 geborene Organis­tInnen sind aufgefordert, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Anmeldeschluss ist der 28. März 2013.

Es werden Preise in Höhe von 15.000 CHF (1. Preis), 10.000 CHF (2. Preis) und 5.000 CHF (3. Preis) vergeben. Der Sonderpreis besteht in einem Konzertengagement in der Kathedrale Vaduz für das Jahr 2014. Die Jury unter dem Vorsitz von James O’Donnell (GB; Foto) besteht aus Winfried Bönig (D), Ludger Lohmann (D), Hannfried Lucke (FL/A) und Ann Elise Smoot (USA/GB). Mehr unter www.rheinberger-wettbewerb.li


VIII. Mikael Tariverdiev-Orgel­wettbewerb

(01/21/2013)

In Kansas, Hamburg, Moskau, Astana (Kasachstan) und findet der VIII. Mikael Tariverdiev-Orgel­wettbewerb statt, die Endrunde vom 5. bis 11. September 2013 in Kaliningrad. Der armenisch-georgisch sowjetische Komponist (1931-96) war besonders für seine Filmmusiken für sowjetische Filme bekannt.

Teilnehmen können nach dem 1. Januar 1977 geborene OrganistInnen. Die Jury unter dem Vorsitz von Thierry Escaich besteht weiterhin aus James Higdon, Wolfgang Zerer, Keiko Inoue und Lyubov Shishkanova. Anmeldeschluss ist der 5. Februar 2013. Mehr unter www.organcompetition.ru


10. Internationaler Schnitger-Orgelwettbewerb 2013

(01/21/2013)

Im Rahmen des Orgelfestivals Holland wird vom 22. bis 29. Juni 2013 der 10. internationale Schnitger Orgel-Wettbewerb in Alkmaar (Niederlande) ausgetragen. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen Werke von J. S. Bach. Teilnehmen können OrganistInnen, die nach dem 15. Juli 1977 geboren sind. Bewerbungsschluss ist der 15. Februar 2013. Die Jury besteht aus Jörg-Andreas Bötticher (CH), Pieter van Dijk (NL/D), Arvid Gast (D), Joris Verdin (B) und Daniel Zaretsky (RUS). Für die Gewinner stehen Preisgelder in Gesamthöhe von 9.500 Euro in Aussicht. Mehr unter www.alkmaarorgelstad.nl


Wettbewerbe in St Albans (GB)

(01/21/2013)

Stefan Engels (D), Thierry Escaich (F), Lorenzo Ghielmi (I), Kalevi Kiviniemi (FIN), Kei Koito (J/CH), Susan Landale (GB) und Alan Morrison (USA) sind die Mitglieder der Jury des internationalen St Albans Orgelinterpretations- und des Improvisationswettbewerbs, die vom 11. bis 20. Juli 2013 im britischen St Albans ausgetragen werden. Anmeldeschluss ist der 16. März 2013. Mehr unter www.organfestival.com


XI. Internationaler Silbermann-Orgel­wettbewerb

(01/21/2013)

Nach dem 31.12.1981 geborene OrganistInnen können sich bis zum 30. April 2013 für den XI. Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgel­wettbewerb bewerben. Er wird vom 4. bis 15. September 2013 an den Gottfried-Silbermann-Orgeln der Petrikirche Freiberg, der Kathedrale zu Dresden und im Dom zu Freiberg ausgetragen (Foto: Register und Manuale der großen Silbermann-Orgel im Freiberger Dom | Foto: Otto Schröder). Es werden Preise in Höhe von 5000, 3500 und 2500 Euro vergeben.

Die Jury unter Vorsitz von Michael Radulescu (A) besteht aus Michel Bouvard (F), Jürgen Essl (D), Hans Fagius (S), Albrecht Koch (D), Michael Schönheit (D) und Józef Serafin (PL). Mehr unter www.silbermann.org


14. Internationaler César Franck-Wettbewerb

(01/21/2013)

An der großen Willibrordusorgel (Adema, 1923/1949/1971/1978, 81/IV/P) der Basilika St. Bavo im niederländischen Haarlem findet vom 24. bis 28. September 2013 der 14. Internationale César Franck-Wettbewerb für Organisten statt. Neben Kompositionen von César Franck stehen Stücke des blinden Organisten Gaston Litaize (1909-91; Foto) im Fokus.

Es werden Preise von 2000 (1. Preis), 1500 (2. Preis) und 1000 Euro (3. Preis) vergeben, zusätzlich ein Publikumspreis in Höhe von 500 Euro. Die Jury besteht aus Guy Bovet (CH), Olivier Latry (F) und Ben van Oosten (NL). Anmeldeschluss ist der 20. Mai 2013. Mehr unter www.cesarfranckcompetition.org


Orgelimprovisationswettbewerb Schlägl entschieden

(10/05/2012)

Am 3. und 4. Oktober 2012 wurde der im Abstand von vier Jahren stattfindende Internationale Orgelimprovisationswettbewerb Schlägl von einer internationalen Jury (Stefan Engels, Leipzig; Thomas Lennartz, Dresden; Anton Pauw, Haarlem; Rupert Gottfried Frieberger, Wien-Schlägl) als Preisträger der in Landshut /Bayern geborene Christoph Martin Franziskus Schönfelder (im Foto rechts) ermittelt. Christoph Martin Franziskus Schönfelder studiert in München an der Musikhochschule und ist derzeit Orgelassistent an St. Martin in Landshut.

Der Publikumspreis erging an Johannes Lienhart (im Foto links) aus Villingen. Sechs Teilnehmer aus Russland, Deutschland und den Niederlanden hatten es geschafft, zu den beiden Endrunden in Aigen und Schlägl eingeladen zu sein.


Buxtehude Orgelwettbewerb entschieden

(09/27/2012)

Mari Ohki (Japan) ist erste Preisträgerin des Internationalen Buxtehude Orgelwettbewerbs, der vom 5. bis zum 15. September 2012 zum dritten Mal in Lübeck ausgetragen wurde. Der Preis ist mit 8000 Euro dotiert. Den zweiten Preis (500 Euro) erspielte sich Jacob Street aus den USA, Annette Gfeller (Schweiz) erhielt den dritten Preis (3000 Euro). Die 27-jährige Japanerin Mari Ohki studiert seit April 2012 Orgel bei Martin Sander an der Musikhochschule Detmold. Davor absolvierte sie als DAAD-Stipendiatin ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Lübeck (MHL) bei Arvid Gast. 2010 erspielte sie sich einen Förderpreis beim Possehl-Musikpreis.

29 junge Musiker zwischen 20 und 32 Jahren aus insgesamt 14 Nationen mussten in drei Runden vor den Ohren der Juroren Michael Radulescu (Vorsitz, Österreich), Arvid Gast (Deutschland), James David Christie (USA), Magdalena Czajka (Polen), Pieter van Dijk (Niederlande), Hans Fagius (Schweden) und Jaroslav Tuma (Tschechische Republik) bestehen. In der Finalrunde waren fünf Finalisten an der Stellwagen-Orgel in St. Jakobi mit jeweils einstündigen öffentlichen Konzerten gegeneinander angetreten. Eine besondere Herausforderung stellte das Stück "Circuli" dar, das der Lübecker Orgelprofessor Franz Danksagmüller eigens für den Orgelwettbewerb komponiert hatte.
 


Els Biesemans gewinnt Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb

(09/03/2012)

Die 31-jährige belgische Organistin Els Biesemans (Foto: Musikfest Bremen / Stefanie Sempert) erhielt den mit 10.000 dotierten Arp-Schnitger-Preis. Der Wettbewerb wurde als Teil des Arp-Schnitger-Festivals im Rahmen des 23. Musikfests Bremen zum zweiten Mal nach 2010 durchgeführt. Die erste Wettbewerbsrunde fand vom 25. bis 27. August an den historischen Orgeln in Bellingwolde (NL), Weener und Norden statt. Es folgten die Finalrunden am 29. August an der neuen Ahrend-Orgel in der Zionskirche Worpswede und am 31. August spielten die verbliebenen sechs Finalrundenteilnehmer an der Ahrend- und Brunzema-Orgel mit Renaissance-Prospekt in der St. Martini-Kirche in Bremen, während die ausgeschiedenen Teilnehmer an der 41. Norddeutschen Orgelakademie von Harald Vogel teilnahmen.

Den 2. Preis, dotiert mit 5000 Euro, erhielt die 1991 in Harrisburg/USA geborene Chelsea Barton. Der 3. Preis, dotiert mit 3000 Euro wurde an die 1978 in Seoul/Südkorea geborene Juhee Lee verliehen. Des Weiteren wurden von der Jury drei Stipendien für Cappel, Norden und Weener vergeben. Sie geben den ausgewählten jungen Organisten im kommenden Jahr die Möglichkeit in den Ort der ausgesuchten Schnitger-Orgel zu reisen, um dort eine Woche gezielt am Instrument zu üben und sich abschließend in einem Stipendiatenkonzert der Öffentlichkeit vorzustellen. Das Cappel-Stipendium ging an Robert Selinger (*1987, Grünstadt i. d. Pfalz), das Norden-Stipendium ging an Tomoko Kitamura (*1979, Saga/Japan) und das Weener-Stipendium ging an Margaret Harper (*1987, Boston/ USA).


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